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ISBN/EAN: 978-3-9899894-3-6
Format: EPUB
DRM: Nicht vorhanden
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Auflage:
1. Auflage 2025
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
180 S., 1.40 MB
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Unbekannte Barrierefreiheit
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Sommerküsse in der Pension Küstentraum

eBook - Eine bezaubernde Wholesome Romance an der Ostsee, Küstentraum-Reihe, Neuausgabe / New edition, Neuausgabe / New edition

8,99 €
inkl. MwSt.

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Beschreibung

Der dritte Band der romantischen Feel Good Romance Reihe

Merle fällt aus allen Wolken: Ihre verstorbene Großtante Henriette hat ihr ein kleines Häuschen an der Ostsee vererbt! Sie beschließt nach einigem Zögern, das Haus zu renovieren und anschließend zu verkaufen. Also fährt sie kurzerhand nach Appenkuhl, wo sie sich vorerst in der Pension Küstentraum einquartiert. Eine gute Entscheidung, denn ihr neues Eigentum entpuppt sich als sanierungsbedürftiger als gedacht. Zum Glück findet sie in den Appenkuhlerinnen Julia und Sarah Sommerfeld tatkräftige Freundinnen. Gesagt, getan und Merle stürzt sich voller Tatendrang in ihr neues Projekt. Dabei erhält sie nicht nur Unterstützung von ihren neuen Freunde, sondern auch von Kai, dem gutaussehenden Besitzer desörtlichen Reiterhofs "Glückskoppel". Merle kann Pferden zwar nichts abgewinnen, doch in Kais Nähe schlägt ihr Herz so schnell wie schon lange nicht mehr. Auch Kai fühlt sich von der ambitionierten jungen Frau wie magisch angezogen. Doch Merles Leben ist in Berlin und bald muss sie wieder zurück– trennen sich hier ihre Wege oder wagen beide einen Neuanfang?

Alle Bände derKüstentraum-Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.

 

Erste Leser:innenstimmen
„Eine sehr stimmungsvolle Wholesome Romance an der Ostsee!“
„Küstenfeeling und ganz viel Herzklopfen, einfach toll.“
„Romantik, Humor und die Ostsee, ich war einfach nur begeistert!“
„Eine mitreißende Liebesgeschichte mit einem schönen Küstensetting.“

Leseprobe

Kapitel 1

Merle

»Herzlichen Glückwunsch, Frau Petersen, Ihnen gehört nun ein Einfamilienhaus mit großem Grundstück an der Ostsee.« Der Nachlassverwalter meiner Großtante rückte seine Brille zurecht und schob mir neben den Schlüsseln ein Dokument zu, das ich unterschreiben sollte. Ich war auf dem Stuhl wie zur Salzsäule erstarrt und regte mich erst wieder, als Dr. Paulsen ungeduldig mit dem Stift wedelte, den er mir entgegenhielt. »Entschuldigung«, murmelte ich verlegen und unterschrieb. Unglaublich! Ich war nun Besitzerin eines Hauses – in einem Kaff an der Ostsee. Ausgerechnet!

Immer noch benommen verabschiedete ich mich von Dr. Paulsen, nahm meine Tasche, in der schon eine Kopie des Grundbucheintrags lag, und verließ das riesige Gebäude, in dem sich das Nachlassgericht Kiel befand. Einem inneren Impuls folgend, ging ich an meinem quietschgelben Leihwagen vorbei und setzte mich auf eine Bank des gegenüberliegenden Parks. Mensch Tante Jette, was hast du dir nur dabei gedacht? Ja, ich habe manchmal gemeinsam mit meiner Oma die Sommerferien bei ihrer Schwester verbracht und es war nett gewesen. Aber ich war nun mal eine echte Stadtpflanze. Was sollte ich also mit einem Haus an der Ostsee anfangen? Meine Zelte in Berlin abzubrechen und nach Appenkuhl zu ziehen, kam für mich nicht infrage, obwohl ich als Autorin von Thrillern praktischerweise von überall arbeiten konnte. Einen Moment lang hatte ich darüber nachgedacht, das Erbe abzulehnen, aber das kam mir gegenüber Tante Henriette nicht richtig vor. Es war ja nett gewesen, dass sie an mich gedacht hatte, obwohl wir so selten Kontakt hatten. Ihr Mann war schon vor einigen Jahren verstorben und die Ehe kinderlos geblieben. Ich musste unbedingt mit jemandem reden, also nahm ich mein Smartphone und wählte die Nummer meiner Lektorin. Nach dreimaligem Klingeln nahm Karla ab.

»Hey Merle, schön von dir zu hören. Steckst du noch an der Küste?«, fragte sie und ich konnte hören, wie sie nebenbei tippte.

»Ja, ich fahre gleich wieder Richtung Berlin. Karla, meine Großtante hat mir ein Haus vererbt. In Appenkuhl!«, berichtete ich aufgeregt.

»Wo?«

»Genau, man hat noch nie davon gehört, weil es am Arsch der Welt liegt.«

Ich hörte Karla am anderen Ende der Leitung lachen. »Ach, ist vielleicht gar nicht so übel. Vielleicht liefert dir dieses Appental ja Stoff für ein neues Buch. In diesen kleinen Gemeinden sollen sich ja mitunter echte Dramen abspielen.«

»Es heißt Appenkuhl. Und nein, ich glaube nicht, dass da große Dramen auf mich warten. Eher sterbe ich da vor Langeweile.« Ich seufzte einmal schwer, sodass ein vorbeigehender Passant mir einen befremdeten Blick zuwarf.

»Na und, was willst du jetzt machen?« Karla hatte aufgehört, nebenbei zu tippen und schenkte mir jetzt hundert Prozent Aufmerksamkeit.

»Keine Ahnung, angenommen habe ich das Erbe schon. Ich kenne das Haus noch von früher, wahrscheinlich ist es ziemlich renovierungsbedürftig. Ausräumen muss ich es auch noch.«

»Du könntest es auf Vordermann bringen und dann zum Beispiel vermieten, entweder fest oder als Ferienhaus«, schlug Karla vor.

Ich blies mir eine meiner brünetten Strähnen aus dem Gesicht. »Hm, ich weiß nicht … Dann wäre ich als Vermieterin für alles verantwortlich und würde bestimmt wegen jeder Kleinigkeit einen Anruf bekommen. Dazu habe ich weder Zeit noch Lust. Mal abgesehen davon lässt sich das von Berlin aus nicht so leicht managen.«

»Ja, da hast du wohl recht. Dann richte es doch ein bisschen her und verkaufe es. Auch wenn es am Arsch der Welt liegt, Grundstücke in Küstennähe sind heiß begehrt, da bekommst du sicher einen guten Preis.«

»Ja, ich denke, das werde ich wohl tun. Dann verbinde ich das gleich mit meinem Sommerurlaub«, sagte ich wenig begeistert. Eigentlich hätte ich lieber entspannt, statt ein Haus auszumisten.

»Das ist doch eine hervorragende Idee! Und das Lektorat deines letzten Romans ist so gut wie abgeschlossen, das passt perfekt! Ich möchte dich echt nicht abwimmeln, Merle, aber ich habe in fünf Minuten meinen nächsten Termin und würde mir vorher noch gerne einen Kaffee holen.« Ihr entschuldigender Ton ließ mich schmunzeln.

»Natürlich, wir hören uns. Danke fürs Zuhören, Karla.«

»Kein Problem, bis bald.«

Während ich das Smartphone wieder in mein braunes Citybag gleiten ließ, grübelte ich darüber nach, welchen Schritt ich als Nächstes wohl am besten ging. Fest stand, dass das Haus erst einmal leer geräumt werden musste. Was sollte ich nur mit Jettes persönlichen Gegenständen machen? Die Möbel würde ich entweder über Kleinanzeigen loswerden oder auf den Sperrmüll bringen. Alleine würde ich das nie schaffen, also musste ich von irgendwo Möbelpacker herzaubern. Das Haus spukte dunkel in meiner Erinnerung herum. Zu Jettes Beerdigung hatten wir es gar nicht betreten und stattdessen in einem Hotel in Kiel übernachtet. Sicher müsste vieles gemacht werden. Je mehr ich darüber nachdachte, desto besser gefiel mir der Gedanke, denn ich liebte es, frischen Wind in alte Räume zu bringen. Wäre ich nicht Autorin geworden, hätte ich Innenarchitektur studiert. Und eine kleine Pause vom Schreiben würde mir sicher guttun. So könnte ich neue Energie tanken und vielleicht hatte Karla ja recht und Appenkuhl lieferte mir tatsächlich ein paar neue Ideen. Mein Plan stand fest: Rückfahrt nach Berlin, Sachen packen, kurze Nachricht an meinen Agenten Joachim und dann ab nach Appenkuhl. Nur in Jettes Haus wollte ich nicht übernachten, zumindest vorerst. Die Vorstellung, ganz allein in dem schon recht alten Gemäuer zu sein, behagte mir nicht. Kurzentschlossen holte ich mein Handy wieder hervor und suchte nach einer Unterkunft in Appenkuhl. Als ersten Eintrag spuckte Google die Pension Küstentraum aus, direkt im Ort gelegen. Na das klang doch vielversprechend!

Kapitel 2

Kai

»Rücken gerade, Zügel locker halten. Klasse, du machst das super.«

Meine junge Schülerin lächelte mir schüchtern zu und entblößte dabei eine kleine Zahnlücke. Die anderen vier Kinder der Zwergengruppe machten ihre Sache ebenso hervorragend. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass die Reitstunde sich langsam dem Ende zuneigte.

»Okay, das habt ihr alle ganz prima gemacht, ich bin stolz auf euch. Und weil auch die Ponys ganz lieb waren, werden wir sie jetzt füttern und dann gemeinsam in den Stall bringen, also los.«

Einige Kinder waren schon sehr geschickt und schwangen sich selbst vom Rücken der Tiere, andere brauchten noch ein wenig Hilfe von mir und meinem Mitarbeiter Jonas.

»Geh du mit den Kindern schon mal vor, ich komme gleich nach.« Düster sah ich zur Auffahrt.

Jonas folgte meinem Blick. »Alles klar, viel Glück.« Mit einem mitleidigen Lächeln klopfte er mir auf die Schulter, bevor er den größeren Kindern die Zügel in die Hand drückte, selbst unser Pony Poppi führte und mit den Kids in Richtung Stallungen davonmarschierte.

Ich straffte die Schultern und ging Nina, meiner Ex-Freundin, entgegen. In ihren zugegebenermaßen sexy Reitklamotten und mit dem breiten Lächeln im Gesicht schien sie wie aus eine...

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