Details
ISBN/EAN: 978-3-8353-9042-3
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2018
1. Auflage 2018
Erschienen am:
31.03.2014
31.03.2014
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
391 S.
391 S.
Format (T/L/B):
3.2 x 22 x 14 cm
3.2 x 22 x 14 cm
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Beschreibung
Oft heißt es, aus dem Perfektionismus Nietzsches folge eine Extremform des moralischen wie auch des politischen Elitismus, während sich aus dem Perspektivismus eine nicht minder extreme Form des erkenntnistheoretischen oder metaphysischen Relativismus ergeben soll. Conant weist alle Lesarten zurück, die verkennen, in welchem Maße sich gerade die stimmigsten Gedanken Nietzsches einer gründlichen Kritik ebendieser philosophischen Anschauungen verdanken. Im ersten Teil des Buchs legt er dar, dass Nietzsches ganz spezifische Spielart des Perfektionismus vor allem deshalb missverstanden worden ist, weil man die besondere philosophische Bedeutung, die er dem exemplarischen Charakter des Lebens und der Werke herausragender Menschen beigemessen hat, nicht erkannte. Im zweiten Teil des Buchs zeigt Conant, dass Nietzsches Perspektivismus hauptsächlich deshalb fehlgedeutet worden ist, weil man nicht gesehen hat, in welch erstaunlichem Maße sich sein eigener Umgang mit dem Begriff der Perspektive im Laufe seines philosophischen Werdegangs wandelt.
Über James Conant
James Conant, geboren 1958, ist Chester D. Tripp-Professor of Humanities an der University of Chicago. 2012 erhielt er den Anneliese Maier-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung.